Wissenswertes über
Infrarot-Wärmekabinen

Seit 1967 ist die Infrarot-Wärme bekannt und wird zu medizinischen Zwecken eingesetzt.

Nach der Freigabe für den allgemeinen Gebrauch werden Infrarot-Wärmekabinen seit 1981 angeboten. Anfangs in den USA, seit 1992 auch in Deutschland.

Das Prinzip der Infrarot-Strahlung

Die infrarote Strahlungswärme ist die natürliche Energiequelle für unser Leben, z. B. abgegeben durch die Sonne. IR-Strahlen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar und werden von der Haut als Wärme registriert. Die von den Strahlern abgegebene Strahlung nutzt nicht die Luft als Übertragungsmedium, sondern wird direkt von Objekten oder Personen, auf die sie trifft, absorbiert, danach geben die Objekte Wärme an die Umgebungsluft ab.

Infrarotstrahlung, die auf die Haut trifft, wird sofort in Wärme umgesetzt. Weil die Haut an dieser Stelle einen Wärmeanstieg verzeichnet, wird die Durchblutung der Haut stimuliert. Die Wärme wird durch die optimale Durchblutung vom Körper aufgenommen, und es entwickelt sich die Infrarottiefenwärme durch Molekülschwingungen im Körpergewebe. Dabei liegt die Umgebungstemperatur in einem relativ niedrigen Bereich von 40 - max. 60 °C.

Warum ist die IR-Wärmekabine gesund?
Durch das intensive Schwitzen und die als wohltuend empfundene Wärme tritt ein Gefühl des Wohlbefindens und der Entspannung ein.

Tipps zur Benutzung
Vor und nach der Benutzung genügend Mineralwasser oder Fruchtsaft trinken. Wenn Sie vorher warm duschen erreichen Sie ein höheres Schweißvolumen. Aber vor dem Schwitzgang abtrocknen. Die Temperatur liegt bei 40° - 60°, die Zeit bei 20 - 30 Minuten, je nach Gewöhnung und eigener Konstitution. Denken Sie aber daran, Ihren Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Nach dem Schwitzgang ist es ratsam sich ungefähr 5 Minuten zu entspannen. Dann sollte man lauwarm bis warm duschen. Eine zu abrupte Abkühlung durch eine kalte Dusche könnte das inwendig erwärmte Muskelgewebe verkrampfen.

Hinweis:
Bei gesundheitlichen Beschwerden, Einnahme von Medikamenten, hohem Blutdruck, oder bei chirurgischen Implantaten vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Zustimmung des behandelnden Arztes. Bei Multiple Sklerose, Schwangerschaft und Nierenschädigung ist von der Tiefenwärmenutzung abzusehen!

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